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Digitale Technologien in der Landwirtschaft

  • laura1cortesi
  • 6. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Das EU-Konsortium Path2DEA veröffentlichte 2025 eine Studie, in der 533 Rückmeldungen von Produzent:innen, Berater:innen und Genossenschaften aus zehn europäischen Ländern zum Einsatz digitaler Technologien in der Bio- und agroökologischen Landwirtschaft analysiert wurden.Die Ergebnisse zeigen deutlich: Digitale Lösungen bieten ein hohes Potenzial zur Unterstützung landwirtschaftlicher Betriebe, gleichzeitig bestehen jedoch konkrete Hürden bei der Einführung. Die Studie liefert zudem praxisnahe Ansätze, wie diese Herausforderungen überwunden werden können.


Hauptvorteile der Digitalisierung

Die Befragten sind sich weitgehend einig, dass digitale Tools die strategische Betriebsführung und die Entscheidungsfindung deutlich verbessern. Durch bessere Planungsgrundlagen können Abläufe effizienter gestaltet und Ressourcen gezielter eingesetzt werden.

Ein weiterer zentraler Vorteil liegt im Austausch von Know-how: Digitale Plattformen fördern offene Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Landwirt:innen, Berater:innen und Organisationen. Dieser Wissenstransfer stärkt Innovation, erhöht die Anpassungsfähigkeit der Betriebe und trägt langfristig zu nachhaltigeren und optimierten Prozessen in der Landwirtschaft bei.


Gründe für die Nicht-Nutzung digitaler Tools

Trotz des erkannten Nutzens verwenden rund 47 % der Befragten aktuell keine digitalen Werkzeuge. Den grössten Anteil stellen dabei Kleinbetriebe, von denen 42 % angaben, keine entsprechenden Lösungen einzusetzen.Der wichtigste Grund hierfür ist die fehlende Kenntnis über bestehende Möglichkeiten und deren Nutzen. Weitere 33 % der Befragten gaben an, dass die verfügbaren kommerziellen Lösungen nicht auf ihre Betriebsgrösse zugeschnitten seien.


Zentrale Barrieren

Als grösste Hemmnisse für den Einsatz digitaler Technologien wurden genannt:

  • hohe Kosten (58 % Zustimmung),

  • hohe Komplexität der Systeme (50 % Zustimmung),

  • unzureichende Eignung für Kleinbetriebe (46,5 % Zustimmung).

Diese Zahlen verdeutlichen, dass Digitalisierung weniger an fehlendem Interesse scheitert, sondern vielmehr an mangelnder Zugänglichkeit, Praxisnähe und Wirtschaftlichkeit.


Fazit

Insgesamt zeigt die Studie, dass das Interesse an digitalen Tools in der Landwirtschaft klar vorhandenist. Die Digitalisierung könnte deutlich beschleunigt werden, wenn:

  • Kosten durch Kooperationen oder gemeinsame Nutzung reduziert werden,

  • Lösungen gemeinsam mit den Anwender:innen (Co-Kreation) entwickelt werden,

  • und der Fokus stärker auf lokale, betriebsnahe Herausforderungen gelegt wird.


Was Beyeli in diesem Zusammenhang bietet

Beyeli setzt genau hier an.Wir kommen gerne persönlich vorbei, analysieren gemeinsam Ihren Bedarf und identifizieren Potenziale zur Vereinfachung und Optimierung Ihrer Prozesse. Ihre Rückmeldungen und Ideen fliessen direkt in die Weiterentwicklung der Beyeli-Applikation ein und werden damit Teil des Produkts. So entsteht eine digitale Lösung, die praxisnah ist, mitwächst und sich konsequent an den Bedürfnissen von Hofläden und landwirtschaftlichen Betrieben orientiert. Entdecken Sie jetzt Beyeli.

 

Beitrag: Digitale Technologien in der Landwirtschaft


Literatur:


Digitale Technologien in der Landwirtschaft

 
 
 

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